Gasanbieterwechsel

Gasanbieterwechsel

Wie funktioniert der Gasanbieterwechsel?

  1. Unseren Vergleich nutzen, um den passenden Gasanbieter zu finden
  2. Wechselvertrag ausfüllen und neuem Anbieter zusenden
  3. Geschafft: Ihr neuer Gasanbieter kümmert sich um die Kündigung Ihres alten Vertrags und mietet Gaszähler und Leitungen vom Gasnetzbetreiber vor Ort

Der ortsansässige Netzbetreiber kümmert sich weiterhin um Instandhaltung und Wartung der Geräte. Der Zählerstand wird dann entweder vom Netzbetreiber oder neuen Anbieter abgelesen.

Warum sollten Sie Ihren Gasanbieter wechseln?

Sparen Sie bis zu 250,- € im Jahr, wenn Sie sich für einen neuen Energieversorger entscheiden. Ähnlich wie beim Stromanbieterwechsel profitieren Sie von der steigenden Anzahl an Gasanbietern. Fast 900 werben mittlerweile um Ihre Gunst – Tendenz steigend! Je nach Wohnort können Sie bereits zwischen fast 90 Gasanbietern wählen. Sie wählen den Anbieter mit den besten Konditionen aus. Doch nicht allein der Preis entscheidet. Nutzen Sie daher auch den unabhängigen Gaspreisvergleich der Online-Verbraucherportale, wie CHECK24 oder Verivox.

Erhöhte Gaspreise? Sonderkündigungsrecht!

Sollte Ihr alter Gasanbieter die Preise erhöhen, so können Sie vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Das bedeutet: Die Kündigungsfrist verkürzt sich auf ungefähr zwei Wochen – je nach Gasanbieter. Wechseln Sie jetzt, dann kündigen Sie ausnahmsweise den Vertrag selbst. Sollte der neue Gasversorger die kurze Frist verpassen, dann verlängert sich der bestehende Vertrag mit Ihrem alten Anbieter und Sie können erst wieder nach Ablauf der Vertragslaufzeit den Gasanbieter wechseln. Schnell sein, lohnt hier wirklich!

Auch beim Wechsel: Gasversorgung ist sichergestellt

Selbst wenn Sie beim Gas wechseln noch Bauchschmerzen haben oder sich der Wechsel verzögert, können Sie sicher sein: Sie werden nicht ohne Gasversorgung dastehen. Es ist gesetzlich geregelt, dass der Grundversorger Sie weiter mit Gas beliefert. Nach dem Wechsel erhalten Sie eine Rechnung vom neuen Anbieter. Kein Austausch vom Gaszähler muss vorgenommen, keine neue Leitungen angebracht werden. Der Erdgas Wechsel an sich ist völlig kostenlos und bringt Ihnen im Gegenteil zusätzliche Einsparungen.

Was müssen Sie beim Wechsel Ihres Gasanbieters beachten?

Für einen besseren Gasvergleich sollten Sie Ihren jährlichen Gasverbrauch kennen. Diesen finden Sie auf Ihrer letzten Jahresabrechnung. Aufgepasst: Der Gasverbrauch richtet sich nach der Art des Wohngebäudes und der Dämmung. Hier können die Werte stark schwanken. Zur Übersicht: Ein Single-Haushalt auf 30m² verbraucht ungefähr 3.800 kWh/Jahr. Ein Pärchen, das sich 50m² teilt, kommt auf einen Verbrauch von 5.000 kWh/Jahr. Und eine 4-köpfige Familie mit 100m² Wohnfläche muss mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 12.000 kWh/Jahr rechnen.

Die folgenden Punkte sind besonders wichtig:

Welche Daten benötigen Sie für einen Wechselantrag?

Sie planen einen Umzug und möchten deshalb Ihren Gasanbieter wechseln?

Wenn Sie schon einen Wunschanbieter haben, dann senden Sie die Vertragsunterlagen so früh wie möglich ein. Sie können dann im Idealfall bereits zum Tag des Einzugs mit Gas beliefert werden. Sollten Sie die frühe Anmeldung verpasst haben, versorgt Sie zunächst der örtliche Gasversorger. Diese Grundversorgung können Sie mit zweiwöchiger Frist zum Monatsersten kündigen. Der neue Gasanbieter benötigt nun Einzugsdatum, Gaszählernummer und Ihren aktuellen Zählerstand. Notieren Sie sich den Zählerstand am besten auch für Ihre eigenen Unterlagen. So können Sie Ihre Abrechnungen später besser kontrollieren.

Sie ziehen innerhalb eines Ortes um und wollen weiterhin das Angebot Ihres Gasanbieters nutzen? Dann informieren Sie Ihren Gasanbieter am besten sechs Wochen vor dem geplanten Umzug. Wenn Sie in eine andere Region ziehen und sich weiter mit Gas vom bisherigen Gasanbieter versorgen lassen wollen, dann prüfen Sie, ob der Anbieter auch an die neue Adresse liefert.

Die grüne Alternative: 100% Ökogas

Es ist nicht immer alles grün, was "grün" heißt. Informieren Sie sich genau, bevor Sie zur klimafreundlichen Alternative Ökogas wechseln. Manche Anbieter verkaufen lediglich "Klimagas". Mit diesem Begriff wird herkömmliches Erdgas bezeichnet. Der Anbieter investiert dabei lediglich in Klimaschutzprojekte, um das CO2, das bei der Herstellung entsteht, zu neutralisieren. Echtes Biogas wird aus der Vergärung von Biomasse erzeugt. Dafür werden Abfälle verwendet, die in der Industrie ohnehin anfallen, ohne auf wertvolle Lebensmittel, wie Mais, Getreide oder Gülle aus Massentierhaltung zurück greifen zu müssen. Auch bei Biogas gibt es im Internet mittlerweile wettbewerbsfähige Anbieter, die Ihnen "sauberes" Gas zum fairen Preis anbieten.